Clubabend

DIE DURCHSCHNITTSFALLE - GENE, CHANCEN, TALENTE

18.03.2013 - 18:30 / 0 Teilnehmer
"In Österreich werden außergewöhnliche Talente nicht gefördert, das Maß ist stets der Durchschnitt", dieser Ansicht ist Univ. Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger. Der österreichische Biowissenschaftler und Medizin-Genetiker referierte beim vergangenen Marketing Clubabend zum Thema "Die Durchschnittsfalle – Gene, Chancen, Talente".
18.03.2013 - 18:30
Technischen Zentrum der BA-CA, Julius-Tandler-Platz 3, 1090 Wien
0 Teilnehmer

TALENTE SIND UNVERZICHTBAR!

Wer bei diesem Clubabend nicht dabei war, hat tatsächlich einen großartigen Vortrag verpasst. DennMarkus Hengstschläger überraschte die Mitglieder und Gäste des Marketing Club Österreich mit einerüberaus unterhaltsamen Mischung aus wissenschaftlich fundierten Aussagen, gesellschaftspolitischenKommentaren und kabarettistischen Einlagen. "Unsere Gesellschaft kann es sich nicht leisten, aufunentdeckte Talente zu verzichten", meinte Hengstschläger und stellte damit das ÖsterreichischeBildungssystem an den Pranger. Österreich nehme immer Maß am Durchschnitt. So hätten ElternFreude mit Kindern, die nie auffallen. Außergewöhnliche Stärken würden eher als störend empfundenund selten gefördert. "Doch wer neue Wege gehen will, muss den alten verlassen." Ein Beispiel:Lehrer und Eltern legen viel mehr Wert darauf, dass die Kinder ihre schlechten Noten ausmerzen,anstatt sie in den Fächern verstärkt zu fördern, in denen sie ausgesprochen gut sind. "Am Ende wirddas Kind Durchschnitt sein. Und der Durchschnitt hat auf dieser Welt noch nie etwas geleistet."

MEHR INNOVATIONEN FÜR ÖSTERREICH

Hengstschläger fordert Österreichs Unternehmen dazu auf, mehr auf Individualität, Flexibilität undInnovation zu setzen. Derzeit seien wir keine Innovations-Leader, sondern viel mehr Innovations-Follower. Wenn sich daran in den nächsten zehn Jahren nichts ändere, werden wir uns von unseremLuxusdasein wohl oder übel verabschieden müssen, da wir unser Geld dafür aufwenden werden,Innovationen teuer zuzukaufen. Dass es sich auszahlt Innovationen zu fördern, zeige die Schweiz. Beiunseren Nachbarn sei der Investitionsanteil in die Forschung pro Kopf und Nase sechs Mal höher alshierzulande. Österreichs Unternehmer sollten den Mut aufbringen an die Talente ihrer Mitarbeiter zuglauben und deren guten Ideen zu fördern.

EIN ÜBERDURCHSCHNITTLICHES PUBLIKUM

Unter den Besuchern im Technischen Zentrum der Bank Austria in Wien 9 war unter anderemanzutreffen: Michael Graf vom RMS Austria, Silvia Kosbow von Deichmann, Sabine Schwaiger vonMaresi, Ursula Messner vom ÖAMTC, Wolfgang Rüdiger, Ruth Fritzer und Petra Habernigg von derUniCredit Bank Austria und Birgit Höfler von OMV.

Location

Technischen Zentrum der BA-CA, Julius-Tandler-Platz 3, 1090 Wien

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