Seminar

MOBILE MOMENTE LEBEN UND ERLEBE

22.06.2015 - 16:00 / 0 Teilnehmer
Applications, Wearables, Context-rich Systems, Shared Economy, Visualizations – der gestrige Seminarnachmittag war das reinste Feuerwerk an digitalen Begrifflichkeiten. Dr. Raphael Schneeberger und DI Max Arends von PocketScience haben die Teilnehmer in die unendlichen Welten der mobilen Technologien entführt und sie eine Vielzahl an spannenden mobilen Innovationen testen lassen.
22.06.2015 - 16:00
25 h Hotel Wien, Lerchenfelderstraße 1-3, 1070 Wien
0 Teilnehmer

Mobile Innovationen sind vergleichbar mit friedlich aussehenden, gelben Maiskörnern in einem Topf. Sie sind so lange uninteressant, begleitet von Kommentaren wie „das kommt doch eh nie“, bis alle auf einmal aufpoppen. Und dann gibt es kein Zurück mehr. Diese Maiskörner frühzeitig zu erkennen, ist die Aufgabe von Dr. Raphael Schneeberger und DI Max Arends von PocketScience. PocketScience zählt zu den relevanten Playern wenn es um mobile Applikationen für den End- und Businesskunden geht. Dabei kümmern sie sich vorrangig um „Tür und Angel“-Prozesse. Also Tätigkeiten in einem Unternehmen, die zwar im Vorbeigehen passieren, aber für dessen Erfolg wesentlich sind und auch Spaß machen dürfen.

Apps verstehen und handeln
Zu den großen mobilen Trends zählen Schneeberger und Arends unter anderem Context-rich Systems: Das sind Applikationen, die die Bedürfnisse des Kunden in einer bestimmten Umgebung eigenständig verstehen und proaktiv mit einem tatsächlichen Mehrwert darauf reagieren. Beispiele dafür sind Mobilapplikationen, die einem Städtebummler Kinogutscheine zwei Stunden vor einer Veranstaltung zusenden, weil er sich gerade in der Nähe des Kinos aufhält. Und nicht zwei Tage davor via Newsletter. Laut Schneeberger ist die Erfolgsrate kontextbezogener (Ort, Zeit, etc.) Anwendungen weit höher, als die der klassischen Marketingmaßnahmen.

Produkte voller Emotionen
Ein weiter Trend dreht sich um die Customer Experience: In einer Welt, die sich immer weiter beschleunigt und noch globaler wird, sind weder Leistung, Preis und Qualität eines Produktes noch die Lieferzeit ein Alleinstellungsmerkmal mehr. Maßgeblich wird die Emotion, mit der ein Produkt aufgeladen ist – eine Rückkehr der Marke. „Man geht zu Starbucks nicht wegen des Kaffees, sondern um Teil der coolen Startup-Community zu sein.“ Dies führt dazu, dass Mobile Champions stationär werden müssen, um diese Experience erzeugen zu können. Denn virtuell ist dies nur begrenzt möglich.
Auch die klassischen Apps, so wie wir sie kennen, wird es laut Schneeberger bald nicht mehr geben. Statt wie bislang zwischen 100ten unterschiedlichen Applikationen herumzuspringen, werden in Zukunft die Informationen in einem Dashboard intelligent zusammengefasst und versorgen den Benutzer proaktiv zur richtigen Zeit mit allen relevanten Informationen.

Neugierige Technologie-Tester
Der Workshop bot Technologie-Begeisterten die ideale Gelegenheit, viele der aktuellen mobilen Spielerein selbst auszuprobieren. Unter den neugierigen Technik-Testern fanden sich unter anderem Ruth Fritzer (UniCredit Bank Austria), Gerhard Leitner (Wiener Städtische), Christoph Novak (Schick-Hotels), Erika Radics (URSA Dämmsysteme), Theresa Teufel (REWE International) und Alexander Wimmer (Jollydays).

Location

25 h Hotel Wien, Lerchenfelderstraße 1-3, 1070 Wien

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