Clubabend zum Thema Cultural Marketing: Wie Marken echte Verbindungen schaffen
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Über das Event
Menschen scrollen heute durch bis zu 800.000 Content-Stücke pro Jahr. Algorithmen liefern scheinbar den perfekten Content. Doch gleichzeitig verlieren klassische Reichweitenlogiken an Bedeutung. Bei unserem vergangenen Clubabend drehte sich daher alles um die Frage, wie Marken in einer Welt voller Content- und Reizüberflutung über reine Sichtbarkeit hinausgehen und stattdessen (wieder) echte Beziehungen zu ihren Zielgruppen aufbauen können.
Unter dem Titel „Cultural Marketing: Stop the Scroll, Start the Connection” diskutierten Expert:innen aus Marketing, Kommunikation und Markenführung im IKEA Wien Westbahnhof darüber, warum kulturelle Anschlussfähigkeit heute wichtiger denn je ist.
Die Suche nach Bedeutung im digitalen Dauerrauschen
Den Auftakt machte Florian Schleicher, Marketing Berater und Stratege bei FUTURESTRATEGIES, mit seiner Keynote „Friction Reloaded – Algorithmische Erschöpfung und die Suche nach Bedeutung“. Dabei ging er darauf ein, warum Marketing zwar performt, aber immer seltener echte Resonanz erzeugt. Basierend auf seinem Trendreport „Friction Reloaded“, der auf neun Expert:innen-Interviews und der Analyse von 60 internationalen Trendreports beruht, zeigte Florian Schleicher, wie der reibungslose, algorithmisch kuratierte Feed Marken zunehmend austauschbar macht. Reale Erlebnisse und persönliche Bewertungen werden damit zur wertvollsten Währung.
Wie Marken wieder Nähe schaffen können
Im Rahmen der anschließenden Podiumsdiskussion erörterte Florian Schleicher gemeinsam mit Sandra Stichauner, Chief Marketing Officer bei Österreich Werbung, Yvonne Haider-Lenz, Leitung Marketing, Unternehmenskommunikation & Innovation bei Vöslauer, und Bettina Schuckert, Head of Marketing bei Gewista, unter der Moderation von MCÖ-Vorstandsmitglied John Oakley, Country Marketing Manager bei IKEA Österreich, wie Engagement in einer von Reiz- und Content-Überflutung geprägten Zeit entsteht und wie es Marken gelingt, authentisch und Community-orientiert zu kommunizieren. Darüber hinaus wurde die Bedeutung von Haltung und kulturellem Kontext in einer zunehmend fragmentierten Medien- und Kanallandschaft diskutiert.
Cultural Marketing als Antwort auf die Aufmerksamkeitskrise
Anhand konkreter Beispiele aus ihrem Arbeitsalltag zeigten die Speakerinnen, wie Cultural Marketing funktionieren kann – von kollaborativen Markenstrategien bis hin zu Kampagnen, die gesellschaftliche Trends nicht nur aufgreifen, sondern aktiv mitgestalten. Dabei wurde deutlich, dass erfolgreiche Markenkommunikation heute dort entsteht, wo Relevanz, Glaubwürdigkeit und kulturelles Verständnis aufeinandertreffen.
Branchentreffen vor der Sommerpause
Auch der persönliche Austausch kam wie immer nicht zu kurz. Knapp 100 Gäste aus Unternehmen, Agenturen und Medien nutzten den letzten Clubabend vor dem Sommer zum Networking und Austausch über Aktuelles.
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