Marketing Agenda 2026 – die aktuelle Studie aus Europa und Österreich
Die Marketing Agenda 2026 liegt vor. Demnach prägen KI, Customer Experience und Speed Leadership die Zukunft des Marketings.
Die European Marketing Confederation (EMC) hat gemeinsam mit ihren Mitgliedsorganisationen die aktuelle Studie "Marketing Agenda 2026" veröffentlicht. An der länderübergreifenden Befragung nahmen rund 1.800 Marketingentscheider:innen aus 13 europäischen Ländern teil, darunter auch 160 Marketingverantwortliche aus Österreich. Die Ergebnisse zeigen deutlich, welche strategischen und operativen Themen die Marketingbranche im kommenden Jahr beschäftigen werden.
Speed Leadership als neues Erfolgsmodell
Ein zentrales Ergebnis der Studie ist der Aufstieg von "Speed Leadership" als neuem Führungsparadigma. Erfolgreiche Unternehmen setzen zunehmend auf schnelle Experimente, kontinuierliche Anpassung und die Fähigkeit, Entscheidungen auch unter Unsicherheit zu treffen. Geschwindigkeit wird dabei zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
Kund:innenzentrierung bleibt Schlüssel für Differenzierung
Gleichzeitig bleibt Customer Centricity ein wesentlicher Erfolgsfaktor. In einer Zeit, in der Produkte und Technologien immer schneller austauschbar werden, schafft außergewöhnliche Kund:innennähe die Grundlage für Differenzierung, Innovation und langfristige Kund:innenbindung. Marketing übernimmt dabei die Schlüsselrolle, Kund:innenbedürfnisse, technologische Möglichkeiten und Marktdynamiken miteinander zu verbinden.
KI braucht die richtige Infrastruktur
Auch der Einsatz von künstlicher Intelligenz gewinnt weiter an Bedeutung. Neben Sales- und Performance-Marketing zählt KI zu den wichtigsten Zukunftsthemen der Branche. Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz sind jedoch leistungsfähige Marketing Operations, moderne CRM-Systeme, Datenmanagement, E-Commerce-Lösungen und MarTech-Infrastrukturen. Gerade in diesen Bereichen zeigt die Studie für Österreich noch Aufholbedarf.
Top-Prioritäten für Marketingverantwortliche 2026
Zu den wichtigsten operativen Schwerpunkten für 2026 zählen weiterhin Digital Marketing, gefolgt von KI-Anwendungen und Customer Experience Management. Gleichzeitig sehen sich Unternehmen mit einem hohen Kostendruck konfrontiert, der in Österreich stärker ausgeprägt ist als im europäischen Durchschnitt.
KI-Nutzung steht vielfach noch am Anfang
Trotz des großen Interesses an KI befinden sich viele Unternehmen noch in einer frühen Test- und Pilotphase. Dort, wo KI bereits eingesetzt wird, unterstützt sie vor allem bei der Content-Erstellung, Lead-Generierung und Analyse sozialer Medien. Als größte Herausforderung gelten fehlendes Verständnis über die Auswirkungen von KI auf Geschäftsmodelle, die Konsolidierung von Daten sowie die Schaffung einer durchgängigen Customer Experience über alle Touchpoints hinweg.
Starke Marken schaffen Orientierung
Die Studie bestätigt außerdem die anhaltend hohe Bedeutung des Brand Managements: Starke Marken bleiben ein entscheidender Faktor, um in einer zunehmend komplexen Informationslandschaft sichtbar und relevant zu blieben.
Marketing Agenda als Kompass für die Branche
Der Marketing Club Österreich begleitet die Studie als langjähriger Partner der EMC und sieht die jährliche "Marketing Agenda" als wichtigen Orientierungskompass für die Branche. Die vollständigen Ergebnisse für Österreich im Spezifischen und Europa im Allgemeinen stehen in der jeweiligen unten angeführten Broschüre "Marketing Agenda 2026" zur Verfügung.
Marketing Agenda 2026_Österreich Edition
Größe: 7.07 MB
Marketing Agenda 2026_Stugienergebnisse Europa
Über den Autor
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